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Auslandskrankenversicherung bei chronischer Erkrankung, was ist zu beachten?!

Über 70% der Bundesbürger leiden an chronischen Krankheiten. Sind eine Reiseversicherung wie die Auslandskrankenversicherung oder eine Reiserücktrittsversicherung für chronisch Kranke, überhaupt zu empfehlen?

► Wir sagen ja und erklären im Folgenden die Besonderheiten zum Reiseschutz bei einer chronischen Erkrankung.

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Ist eine Reiseversicherung für chronisch Kranke sinnvoll?

Chronische Erkrankung Auslandskrankenversicherung

In diesem Kapitel wollen wir diese Frage klären und möchten Ihnen schon gleich am Anfang als Resümee ein deutliches "Ja, eine Reiseversicherung ist auch für chronisch Kranke sinnvoll" sagen.

 

Was ist eine chronische Erkrankung?

Chronische Erkrankung und die Leistungen der Auslandskrankenversicherung?

Urlaub mit chronischer Erkrankung unsere Tipps!

Warum sollte ich Vorerkrankungen mit der Reiseversicherung absprechen?

 

Was ist eine chronische Erkrankung?

Wann spricht man überhaupt von einer chronischen Erkrankung?

Als Faustregel gilt hier ganz einfach , immer wenn Sie täglich Medikamente einnehmen müssen, haben Sie eine chronische Erkrankung. Alle Erkrankungen die bereits ärztlich diagnostiziert wurden und somit als nicht unerwartet gelten können, werden bei der Reiseversicherung als Vorerkrankung geführt.

Wissenschaftlich heißt es: Heilt eine Erkrankung nicht aus oder kann die Krankheitsursache nicht beseitigt werden, spricht man von einer chronischen Erkrankung. Fast 20% der Bundesbürger gelten mit dieser Definition als chronisch krank und etwa 80% der Weltbevölkerung leiden an chronischen Krankheiten. (Quelle: http://www.pflegewiki.de)

Die folgenden chronischen Krankheiten sind die allgemein Bekanntesten:

  • Diabetes
  • Nierenerkrankung mit Dialyse
  • Bluthochdruck
  • Herz- Kreislauferkrankungen
  • Rheuma
  • Asthma
  • Bronchitis
  • Parkinson
  • Alkoholismus

Es gibt leider noch viele Erkrankungen mehr, die als chronisch einzustufen sind. Eine Auslandskrankenversicherung und auch die Reiserücktrittsversicherung leistet nur bei einer akuten, plötzlich und unerwartet auftretenden Erkrankung. Das sollte allen Besitzern einer Reiseversicherung klar sein. Natürlich kann eine akute Erkrankung auch der Beginn einer chronischen Erkrankung sein, aber so lange sie noch niemals vorher ärztlich diagnostiziert wurde, wird sie als Auslöser der Reiseversicherung gewertet.


Welche Konsequenzen hat eine chronische Erkrankung für die Leistung der Auslandskrankenversicherung?


Die Auslandskrankenversicherung tritt im Ausland niemals für eine vorhersehbare Behandlung ein. Dies wird in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen ausgeschlossen. Daraus ergibt sich nun das Dilemma, dass eine private Auslandskrankenversicherung in jedem Fall abgeschlossen werden sollte, um den medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport und eben auch die Behandlungskosten in den Ländern in denen die deutsche Kasse nicht bezahlt zumindest für unerwartete Erkrankungen abzusichern. Ebenso für Erkrankungen im Ausland, die nicht ursächlich mit der diagnostizierten Vorerkrankung zusammenhängen.

Für Vorerkrankungen aber tritt die private Reisekrankenversicherung nicht ein. Wer übernimmt dann nun die Behandlungskosten, beispielsweise für eine notwendige Dialyse bei einem längeren Aufenthalt auf Gran Canaria?

 

Urlaub mit chronischer Erkrankung


Wir alle (80% der Bundesbürger) nehmen unsere Vorerkrankungen mit in den Urlaub. Niemand sollte wegen einer chronischen Erkrankung auf Reisen und die Faszination die Welt zu entdecken verzichten müssen. Mit der richtigen Planung und gezielter Vorabsprache lässt sich auch finanziell gesichert ein Urlaub mit Vorerkrankung genießen.

Wie lässt sich nun diese Deckungslücke in der Krankenversicherung schließen?

Für alle die mit einer chronischen Erkrankung reisen gilt:

Für ärztliche Behandlungen am Urlaubsort, etwa einer Dialyse im Urlaubsland muss die Kostenübernahme vorab mit der gesetzlichen Krankenversicherung abgesprochen werden. Hier leistet die private Auslandskrankenversicherung in keinem Fall. Oft genügt der gesetzlichen Krankenversicherung das Ablehnungsschreiben einer privaten Auslandskrankenversicherung, um eben für die chronischen Krankheiten einzuspringen.

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt dann die Kosten bis zur maximalen Höhe in der sie auch bei einer Behandlung im Heimatland entstanden wären. So sind Sie auch mit einer chronischen Erkrankung in allen Fällen auf der sicheren Seite und können Ihrer Reiselust freien Lauf lassen.

Die Aufgaben und Leistungen sind klar aufgeteilt. Auf der einen Seite reguliert die Reisekrankenversicherung etwaige Unfallfolgen, akute Erkrankungen oder schmerzstillende Zahnbehandlungen, während die gesetzliche Krankenversicherung für die Leistungen der Behandlung von chronischen Erkrankungen eintritt.
 

Vorerkrankungen bitte immer mit Ihrer Reiseversicherung absprechen!


In jedem Fall sollte auch mit der gewählten und gebuchten Reiseversicherung abgeklärt werden, dass Vorerkrankungen bestehen und in welcher Form sie auftreten. So ist es dann nämlich bei einer unerwarteten Verschlechterung der Vorerkrankung möglich, dass die Reisekrankenversicherung hier doch für die Behandlung eintritt, bzw. neu auftretende Krankheiten sind schnell und ohne Diskussion zuordenbar.


 

Reiserücktrittsversicherung mit Vorerkrankung, klären Sie bitte eine mögliche Deckung mit der Reiseversicherung ab!

Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung

Wenn die Reiserücktrittsversicherung für Fälle leisten soll, die durch Schübe oder Verschlimmerung einer schon bekannten Vorerkrankung entstehen, wird dies von der Reiserücktrittsversicherung zumeist abgelehnt. Es wird argumentiert, dass keine unerwartete oder plötzliche Krankheit vorliegt und eben nur die unerwartete Erkrankung versichert ist.

Wie auch in einem Urteil des Landgerichts München entschieden genügt es bereits, dass eine Grunderkrankung vorhanden gewesen ist und bei einer Verschlimmerung, die einen Reiserücktritt verursachte, die Reiseversicherung leistungsfrei zu stellen ist. Auch die Verschlimmerung einer chronischen Erkrankung in der Verwandtschaft löst nicht die Leistungen der Reiserücktrittsversicherung aus.

Die Sachlage lässt sich etwas differenziert betrachten, wenn ein ärztliches Attest die Reisefähigkeit bestätigt hat. In diesem Fall kann eine deutliche Verschlimmerung zum Beispiel bei chronischem Rheuma als unerwartete Verschlimmerung und somit als neue Erkrankung gewertet werden. Dies wurde in einem Gerichtsurteil des Landgerichts Dortmund festgestellt.

► Komplikationen in der Schwangerschaft

Natürlich ist eine Schwangerschaft keine chronische Erkrankung, jedoch kann eine bisher komplikationslos verlaufende Schwangerschaft bei plötzlichen Wehen vor der Abreise doch zum Reiserücktritt führen. Die Stornokosten trägt dann die Reiseversicherung!

Psychische Erkrankungen

Bei psychischen Erkrankungen, die bereits diagnostiziert wurden sind neuerliche starke Schübe nicht versicherbar und werden von keiner erhältlichen Reiserücktrittsversicherung gedeckt. Anders verhält es sich wenn beispielsweise im Flugzeug akute Flugangst ausbricht und sich in Form von Schweißausbrüchen äußert, so dass der Flughafenarzt von einem Abflug abrät. Passiert dies zum ersten mal sind die Stornokosten durch die Reiserücktrittsversicherung zu übernehmen.

Vorhersehbare stationäre Behandlung

Auch wer vorher weiß, dass eines stationären Behandlung im Jahresverlauf nötig sein wird und trotzdem einen Urlaub mit Reiserücktrittsversicherung bucht, kann nicht mit der Übernahme der Stornokosten durch die Reiserücktrittsversicherung rechnen wenn die Reise auf Grund dieser Behandlung und sich daraus ergebender Komplikationen storniert werden muss.

Sonderfall Krebserkrankung

Leider gibt es für die Betroffenen neben der Erkrankung einen weiterer Wermutstropfen im Bezug zur Reiserücktrittsversicherung. Krebskranke müssen laut Gerichtsurteilen mit allem rechnen! Es muss also immer damit gerechnet werden, dass die Erkrankung in ein akutes Stadium tritt und einen Reiserücktritt erfordert, auch wenn der behandelnde Arzt bei der Buchung keine Bedenken hatte und dies auch attestiert hat. Die Reiserücktrittsversicherung ist dennoch leistungsfrei.

Medikamente, die auch schon zu Hause eingenommen werden mussten


Medikamente, die sie bei einer Erkrankung im Ausland verordnet bekommen, werden nicht immer von der Auslandskrankenversicherung erstattet. Mussten Sie diese auch schon vor Ihrem Urlaub regelmäßig zuhause in Deutschland einnehmen, so ist die Auslandskrankenversicherung nicht verpflichtet die Kosten dafür zu übernehmen. Dies zeigt ein Urteil des Landgerichtes Detmold vom 26. Februar 2014.

Der Kläger musste sich während eines Spanienurlaubes ärztlich behandeln lassen, da ein Sonnenstich Bluthochdruck, Herzschmerzen und Durchblutungsstörungen auslöste. Zwar mussten die Kosten der ärztlichen Besuche und ärztlichen Behandlung von der Reisekrankenversicherung erstattet werden, nicht jedoch die Kosten der verschriebenen Medikamente gegen Bluthochdruck und die Durchblutungsstörungen, da diese Medikamente vom Kläger auch schon zuhause eingenommen werden mussten.

Chronische Kranke und eine Stornoberatung

Für chronisch Kranke die eine Reiserücktrittsversicherung sinnvoll nutzen möchten, empfiehlt sich bereits im Vorfeld mit der Stornoberatung der Reiseversicherung Kontakt aufzunehmen und zu halten, um immer wieder aktuelle Information über das Krankheitsbild abzugeben und dementsprechend das Risiko der Kosten eines Reiserücktritts auf die Entscheidung der ärztlichen Stornoberatung zu verlagern.

Sonderfälle der Reiseversicherung für Chronisch Kranke

Für chronisch Kranke ist es wichtig nicht in den Glauben zu verfallen, dass eine Reiserücktrittsversicherung ja genau das richtige für Sie und ihre gesundheitlichen Probleme ist, denn sie reguliert eben nicht die Stornokosten die durch die chronische Erkrankung ausgelöst werden, sondern nur jene die aus allen anderen Gründen auftreten. In jedem Fall ist es gut für chronisch Kranke mit der Stornoberatung der Reiseversicherung Kontakt aufzunehmen und auch Kontakt zu halten, um so ein abgesprochenes Risiko in die Hände der Reiseversicherung zu legen.

Urlaub auch mit Vorerkrankung am besten mit Reiseversicherung!

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Unser Tipp lassen Sie sich durch eine chronische Erkrankung nicht verunsichern, setzen Sie auf die Vorteile der Auslandskrankenversicherung und der Reiserücktrittsversicherung und nehmen Sie mit Abschluss dieser Versicherung mit der Stornoberatung der Reiseversicherung Kontakt auf.

 

Gut aufgehoben bei den großen Reiseschutz Anbietern

Eine solche Stornoberatung betreiben nur die großen, internationalen Reiseversicherungen wie die Allianz Global Assistance, die Europ Assistance oder die Hanse Merkur Reiseversicherung. Aus diesem Grund empfehlen wir in diesem Fall nicht nur auf die Testsieger zu achten, sondern diese Reiseversicherungen bei denen sie ständigen Kontakt zur Stornoberatung halten können zu bevorzugen, um so Kostenrisiko mit der Reiseversicherung besprechen und teilenzu können.

Chronische Erkrankung und Reise Assistance

Ein weiterer, wichtiger Punkt, der für chronisch Kranke zur Wahl einer großen, international agierenden Reiseversicherung rät, ist die bewährte und weltweit etablierte Reise Assistance. Wenn Sie beispielsweise Dialysepatient sind, können Sie den Service der Reise Assistance nutzen, um empfohlene Dialysestationen im Urlaubsland zu identifizieren und auch vorbelegen zu lassen.

Die großen Reiseversicherungen haben geprüfte Kliniken in ihren Datenbanken und können Sie bestmöglich beraten was die Sauberkeit, die Kosten und die Funktionalitäten möglicher Dialysezentren betrifft. Die Allianz Global Assistance arbeitet hier sehr vorbildlich.