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Eine Reiserücktrittsversicherung schützt Sie vor finanziellen Risiken durch Stornokosten!

► Stornokosten verlieren ihren Schrecken mit der Reiserücktrittsversicherung

Reiseveranstalter erheben bei einem Reiserücktritt Stornokosten gemäß der in den jeweiligen AGB ausgeschriebenen Stornostaffeln. Dass dies zulässig ist wird im BGB geregelt, strittig ist derzeit die Höhe dieser Stornostaffeln.

Wir wollen Ihnen aktuelle Informationen dazu geben. So oder so Stornokosten sind rechtens und der beste Schutz ist eine Reiserücktrittsversicherung.

Eine Jahres-Reiserücktrittsversicherung ist bei uns schon ab 27,- EURO abschließbar. (Stand 12/2016)

zum Reiseversicherung Vergleich

Die Reiserücktrittsversicherung und die Stornostaffeln der Reiseanbieter.

Stornokosten Übersicht Infografik

 

Wie immer im Leben geht es auch bei der Reiserücktrittsversicherung um das Prinzip Ursache und Wirkung. Früher war bei jeder Pauschalreise die Reiserücktrittskostenversicherung im Reisepreis eingeschlossen. Heute gibt es natürlich immer noch Stornostaffeln, aber um den Schutz gegen diese Stornokosten darf sich der Urlauber selbst kümmern.

► Im Folgenden wollen wir den Zusammenhang zwischen Stornokosten und Reiserücktrittsversicherung näher beleuchten:

 

Stornokosten, rechtlicher Hintergrund

Stornostaffeln der Reiseveranstalter

Neueste Rechtssprechung zu Stornostaffeln und Reiserücktrittsversicherung

Warum werden Stornokosten berechnet? Die Reiserücktrittsversicherung hilft!

Stornokosten bei Flugbuchung von der Reiserücktrittsversicherung gedeckt?

 

Stornokosten, der rechtliche Hintergrund

Laut Paragraph 651i BGB heißt es:

► (1) Vor Reisebeginn kann der Reisende jederzeit vom Vertrag zurücktreten.

► (2) Tritt der Reisende vom Vertrag zurück, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Er kann jedoch eine angemessene Entschädigung verlangen. Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der vom Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen, was er durch anderweitige Verwendung der Reiseleistung erwerben kann.

► (3) Im Vertrag kann für jede Reiseart unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen und des durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen gewöhnlich möglichen Erwerbs ein vom Hundertsatz des Reisepreises als Entschädigung festgesetzt werden.

In diesen Paragraphen ist vielfach von ersparten Aufwendungen des Reiseveranstalters die Rede. In der Praxis kommt aber eine Anrechnung auf die Stornokosten in den seltensten Fällen zum Tragen, da die Reiseveranstalter die Stornogebühren sofort beim Reiserücktritt berechnen und bei einem möglichen Zweitverkauf keinerlei Anrechnung vornehmen.

Einen kostenfreien Reiserücktritt können sie nur dann in Anspruch nehmen, wenn ein Fall höherer Gewalt vorliegt. Etwa eine verheerende Naturkatastrophe im Zielgebiet oder wenn eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt, so dass Ihre Reise nicht mehr zumutbar ist.

 

Die Stornostaffeln der Reiseveranstalter

Reiseveranstalter verdienen mit den Einnahmen aus den Stornokosten gutes Geld, bzw. decken damit die Ausgaben, die sie Leistungsträgern wie Airlines oder Hotelgesellschaften schulden. Ein Zusatzgeschäft ist es dann, wenn der freigewordene Sitzplatz oder die Hotelbuchung von einem neuen Gast eingenommen werden und der Reiseveranstalter neben den Stornokosten neuen Umsatz macht.

In beiden Fällen versuchen Reiseveranstalter natürlich mit hohen Anzahlungen und früher Reisepreis Fälligkeit diese Ertragsquelle zu optimieren und das Risiko eines Reiseausfalls auf den Urlauber abzuwälzen. Damit Sie wiederum letztendlich nicht auf den Stornokosten sitzen bleiben, gibt es die Reiserücktrittsversicherung.

Wir möchten dazu auf ein wichtiges Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt vom 16.1.2014 hinweisen (16 U 78/13). In diesem Urteil wird die Tendenz der Reiseveranstalter zum immer höheren Anzahlungen mit immer früherer Einforderung des Restreisepreises ein wenig Einhalt geboten.

 

Die erste wichtige Entscheidung mit Auswirkung auf die Reiserücktrittsversicherung lautet:

25 - 30 % Anzahlung für die Buchung einer Pauschalreise ist zu viel. So wird festgestellt, dass die üblichen 20 % Anzahlung bei der Reisebuchung, die dann auch als unterste Stufe der Stornokostenstaffel verwendet wird, in dieser Höhe angemessen ist und nicht überschritten werden sollte. So soll vermieden werden, dass das Risiko für den Fall einer Reiseveranstalter Insolvenz oder andere Gründe, die eine gebuchte Reiseleistung ausfallen lassen, nicht noch weiter auf die Schultern des buchenden Reisegastes verlagert werden.

Dies wiederum hilft auch den Angeboten der Reiseversicherungen, denn mit jeder Erhöhung der Stornostaffeln wurden auch die Schadenskosten in der Reiserücktrittsversicherung potenziell höher und damit die Tarife für die Reiserücktrittsversicherung ebenso teurer.

Auch die Zahlung des restlichen Reisepreises wird auf die bisher üblichen vier Wochen vor Abreise festgelegt. Das Gericht war der Auffassung, dass eine frühere Fälligkeit wie etwa sechs Wochen vor Abreise nicht statthaft ist. Auch so genannte Stornopauschalen sind nach Aussage des Gerichts unwirksam, wenn sie deutlich über dem zu erwartenden Schaden und den echten Schadenkosten liegen.

 

Wie berechnet sich denn eigentlich der Schaden für einen Reiseveranstalter bei einem Reiserücktritt?

Ein Schaden bei einem Reiserücktritt tritt für einen Reiseveranstalter dann ein, wenn er die gebuchten Leistungen wie etwa den Sitz im Flugzeug oder das Zimmer im Hotel nicht mehr anderweitig verkaufen kann, aber dennoch die an die Airline / Fluggesellschaft und den Hotelier abzuführende Leistungen bezahlen muss, weil er sie garantiert hat.

Eine Reise wird mit ca. 20-30 % Aufschlag kalkuliert, der restliche Reisepreis geht direkt an die Leistungsträger wie Hotel und Fluglinie. Diese werden meist lange im Vorausbezahlt, um die Leistungen für den Kunden auch garantieren zu können. Aus diesem Grund haben Stornokosten also ihre Berechtigung. Jedoch nicht in beliebigen Höhen wie das Gericht nun entschieden hat.

 

Reiserücktrittsversicherung, Stornokosten bei Flugbuchungen

Eine Reiserücktrittsversicherung steht auch für die Kosten der Stornierung bei einer Flugbuchung gerade. Die bisherige Praxis bei Billigflügen den gesamten Reisepreis schon bei Buchung in Rechnung zu stellen ist nach einem neuen Urteil des Landgericht Frankfurt (2-24 O 151/13) ebenfalls unwirksam.

Das komplette Risiko einer Airline Insolvenz auf den Fluggast zu verlagern wird vom Gericht als nicht statthaft befunden. So hat der Fluggast keine Möglichkeit mehr bei einer Insolvenz der Fluggesellschaft an sein Geld zu kommen, wenn er den gesamten Flugpreis bereits bei der Buchung weit vor dem Abflugszeitpunkt bezahlt hat.

Auch von seinem Zurückbehaltungsrecht bei Umrouting oder Annullierung eines Fluges kann er dann nicht Gebrauch machen. Für die Tarife der Reiserücktrittsversicherung wirkt sich dieses Urteil durch einen geringeren Schadenkosten Anteil ebenfalls positiv aus.

 

Sonderformen der Reiserücktrittsversicherung und Stornostaffeln

Stornokosten verlieren ihren Schrecken mit einer Reiserücktrittsversicherung

Stornokosten und Reiserücktrittsversicherung bei einem X-Reiseveranstalter

Immer mehr deutsche Urlauber buchen bei einem X-Reiseveranstalter (X-Nec, FTI-X….) Dies ermöglicht einen sehr individuellen und auch günstigen Urlaub. Richtig teuer wird es dann jedoch bei einem möglicherweise notwendigen Reiserücktritt.

X-Reiseveranstalter bieten keine Pauschalreise Pakete an, sondern ermöglichen den individuellen Kauf einzelner Reiseleistungen wie Flug, Hotel, Transfer und Ausflüge. So können sich Kunden ihre persönliche Wunschreise nach eigenen Vorstellungen zusammenbauen.

Wer sich beispielsweise online eine günstige Flugleistung und dazu ein bestimmtes Hotel aussucht und das zu einem Pauschalurlaub bündelt, hat sich damit preiswert seine eigenen Pauschalreise zusammengestellt.

Die Vorteile dieser Art der Reisebuchung liegen auf beiden Seiten. Für Reiseveranstalter ist dieses meist nur Online verfügbare Angebot eine Art Resterampe von Flugsitzen und Hotelbetten, während der Urlauber mit günstigeren Preisen rechnen kann und alle Reisebausteine individuell nach Wunsch zusammenstellen kann. Mit Echtzeit Buchungsdynamik sind die X-Reiseangebote auf dem Stand der heutigen Buchungstechnik.

Bei einem Reiserücktritt ist diese moderne Art der Urlaubsbuchung relativ teuer, oftmals werden bereits bei Buchung 40 % Stornokosten oder höher bei einem Reiserücktritt erhoben und die gesamte Stornostaffeln liegt bei wesentlich höheren Prozentsätzen als bei normalen Pauschalreisen.

Woher kommen diese teuren Stornostaffeln? Das liegt an der Kernleistung dieser Art der Urlaubsbuchung, nämlich der Flugleistung. Um Flüge günstigst anbieten zu können, wird natürlich auf das Angebot der Billig Airlines zurückgegriffen. Diese wiederum erheben schon 90 % Stornokosten am Buchungstag und so geben X-Reiseveranstalter diesen Kostendruck nur an ihre Kunden weiter.

Die Reiseversicherungen sind dadurch im Schadensfall natürlich stärker belastet, aber bis dato ist es noch nicht der Fall, dass eine Reiserücktrittsversicherung für einen X-Reiseveranstalter deutlich teurer angeboten wird. Speziell mit der Jahres-Reiserücktrittsversicherung haben Sie das Stornokosten Risiko gut im Griff, da sie auf allen Reisen und auch Reisebausteinen abgesichert sind. Die Preise der Reiserücktrittsversicherung richten sich derzeit rein nach den Reisepreis, egal ob dieser von einem Pauschalreiseveranstalter von einem X-Reiseveranstalter erhoben wird. 

Viele Gründe sprechen für den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung und so haben auch ca. 80 % der deutschen Urlauber diese Reiseversicherung für sich entdeckt und abgeschlossen. In unserem Reiserücktrittsversicherung Vergleich können Sie bequem alle Angeboten der deutschen Reiseversicherungen prüfen und die für Sie passende Reiserücktrittsversicherung gleich online abschließen.