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Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung, die neue Musterbedingungen des GDV wollen Klarheit schaffen!

Der Reiserücktrittsversicherung Test 2018 stellt es noch einmal klar heraus:

In den allgemeinen Versicherungsbedingungen der Reiseversicherungen ist oftmals unklar formuliert, wann eine Erkrankung plötzlich und unerwartet ist und somit die Leistungen der Reiserücktrittsversicherung ausgelöst, bzw. wann die Versicherung leistungsfrei ist, weil eine Vorerkrankung die Stornierung und damit Stornokosten verursacht hat.

Der GDV, Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft will hier Klarheit schaffen, wir erklären wie und geben unsere Reiserücktrittsversicherung Empfehlung.

Unsere Empfehlung Europ Assistance

Eine Jahres-Reiserücktrittsversicherung ist bei uns schon ab 27,- EURO abschließbar. Wir empfehlen den Testsieger Europ Assistance, mit 10.000,- EURO Versicherungssumme, ohne Selbstbehalt, inklusive Reiseabbruchversicherung ab 48,- EURO! (Stand 03/2018)

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Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung, ein ständiges Streit Thema in der Schadensabwicklung, Abhilfe ist möglich!

Reiserücktrittsversicherung, das sind die Voraussetzungen für die Leistung!

 

Viele Versicherte sind unsicher, ob Ihre Erkrankung den Vorgaben für die Leistung der Reiserücktrittsversicherung entspricht. Ist sie wirklich unerwartet und ausreichend schwer einzustufen? Falls nicht, werden die Stornokosten auch nicht übernommen. Der GDV hat zur Vereinfachung und besseren Klarheit Musterbedingungen entworfen.

Der dauernde Streit über die Reiserücktritt Klausel "unerwartet und schwer"

Kann die Frage Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung geklärt werden?

Kann die neue Musterklausel des GDV mehr Klarheit bieten?

Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung, der Begriff unerwartet?

Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung, der Begriff schwere Erkrankung?

Fallbeispiele für eine unerwartete, schwere Erkrankung.

Unsere Empfehlung bei einer Vorerkrankung


Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung, die Hauptursache für Streitigkeiten mit der Reiseversicherung!

Darüber streiten Kunden mit ihrer Reiseversicherung. Der Ombudsmann für Versicherungen berichtet von ca. 700 Fällen und Beschwerden über die Schadensregulierung in der Reiseversicherung aus dem Jahr 2017.

Der häufigste Grund ist immer die Klausel „unerwartet schwere Erkrankung“. Zudem gibt es häufig Schwierigkeiten bei der Frage wann und ob die Reise unverzüglich storniert wurde. Für diesen Fall haben die Reiseversicherungen eine schlaue Lösung gefunden und bieten eine Stornoberatung an. Folgen Sie dem Rat und der Empfehlung dieser Stornoberatung, geht das Risiko höherer Stornokosten auf Grund des Zuwartens auf Ihre Reiseversicherung über. Die Service Nummer der Stornoberatung finden Sie auf Ihrer Versicherungspolice.

Als Ursache für die Meinungsverschiedenheiten beim Thema Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung wird das Fehlen von Gesundheitsfragen beim Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung benannt. So dient eine allgemein gehaltene Klausel zu bekannten Vorerkrankungen dazu, dass sich niemand Versicherungsschutz erschleichen kann.

Der Ombudsmann rät Reiseschutz Kunden mit einer Vorerkrankung genau die entsprechenden Vertragspassagen durchzulesen und sich auch bei bekanntem Bestehen einer Vorerkrankung von einem Arzt die Reisefähigkeit im Hinblick auf die geplante Reise attestieren zu lassen. Wir empfehlen darüber hinaus mit Ihrer Reiseversicherung Kontakt aufzunehmen und über bestehende Vorerkrankungen zu informieren bzw. auch für diese nach Möglichkeit Deckung in der Reiserücktrittsversicherung einzuholen.

► Eine Reiserücktrittsversicherung ist auch bei Vorerkrankungen sinnvoll!

Grundsätzlich ist eine Reiserücktrittsversicherung auch bei einer bestehenden Vorerkrankung, die keinerlei Leistung auslösen würde sinnvoll. Es gibt genügend andere Ereignisse, aufgrund derer Ihre Reiserücktrittsversicherung leistet. Denken Sie nur an einen Unfall mit Beinbruch, einen Schaden an ihrem Eigentum oder einen Unglücksfall in der Familie im Kreis der Risikopersonen.

 

Diese Möglichkeiten bestehen, um den Streitfall Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung zu vermeiden

Es gäbe die Möglichkeit Vorerkrankungen in den Versicherungsbedingungen eindeutig in die Kategorien leistungsfrei oder mit Deckung zu unterteilen und somit Klarheit beim Reiseschutzkunden zu schaffen. Dies hat aber bisher keine Reiseversicherung umgesetzt.

Eine weitere Möglichkeit ist es, wie bei einer privaten Krankenversicherung vorab eine Risikoprüfung durch eine Gesundheitsprüfung vorzunehmen und anhand eines Fragebogens abzuklären ob der Kunde vorbelastet ist. Wenn ja, mit welchen Vorerkrankungen, die dann erfasst werden und eindeutig von der Leistung im Reiserücktritt ausgeschlossen werden.

Das System der Erfassung bekannter Vorerkrankungen wurde beim Risiko Reiseschutz verwendet, um Deckung gegen Zuschläge zu gewähren. Das Angebot wurde jedoch leider Ende 2017 wieder eingestellt, da bei der Vermittlung über die Reisebüros dieser Zwischenschritt unter Einbeziehung eines Arztes zu umständlich und zu schwer erklärlich war.

Somit werden beide Klärungsmöglichkeiten zum Problem Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung nicht genutzt und die Unklarheiten und daraus resultierende Streitigkeiten bestehen weiter. Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft will nun mit einer Initiative Licht ins Dunkel bringen!

 

Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung, dies sind die Musterbedingungen des GDV

Eines vorweg geschickt, die Musterbedingungen sind unverbindlich und dienen dazu, dass Reiseversicherungskunden die bei Reiserücktritt zu Grunde liegenden Bestimmungen in den Versicherungsbedingungen besser verstehen können. Es ist zu hoffen, dass die Reiseschutz Anbieter künftig diese Musterbedingungen in ihr Regelwerk aufnehmen und dadurch auch wieder bessere Noten beim Reiserücktrittsversicherung Teste von FINANZtest erreichen.

Im aktuellen Stiftung Warentest Reiserücktrittsversicherung Test 2018 ist laut FINANZtest mit der Klausel "unerwartet schwere Erkrankung“ im Schadensfall ein Streit bereits vorprogrammiert. Vielen Kunden ist eben nicht klar, wann eine Erkrankung unter den Oberbegriff „unerwartet“ fällt und wann sie als bekannte Vorerkrankung gewertet wird.

Auch schwierig für den Kunden zu verstehen ist, wie in der Schadensbearbeitung der Bezug zur gebuchten Reiseleistung gesetzt wird. Einen Nasennebenhöhlenentzündung ist bei einer Tauchreise fatal und anerkannter Stornierungsgrund, während sie bei einem Strandurlaub als zumutbar gilt.

Mit den nun vorliegenden Musterbedingungen will der GDV Klarheit ins Dunkel der Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung bringen.


In diesen Fällen sollte eine Erkrankung laut GDV als „unerwartet“ gelten.

- Jedes erstmalige Auftreten einer Erkrankung nach Abschluss der Versicherung und nach Reisebuchung gilt als unerwartet.

- Versichert ist ebenfalls das erneute Auftreten einer Erkrankung, wenn in den xy letzten Monaten (Zeitraum variiert) vor Abschluss oder bei bestehendem Versicherungsvertrag vor Buchung der Reise, für diese Erkrankung keine Behandlung durchgeführt worden ist

- Sofern in den letzten XY Jahren vor Abschluss oder bei bestehendem Versicherungsvertrag vor Buchung der Reise für eine bestehende Erkrankung keine Behandlung durchgeführt worden ist, ist ebenfalls die unerwartete Verschlechterung diese Erkrankung versichert

- Nicht als Behandlung zählen regelmäßig durchgeführte, medizinische Untersuchungen, um den Gesundheitszustand festzustellen. Die Untersuchungen werden nicht aufgrund eines konkreten Anlass durchgeführt und dienen nicht der Behandlung der Erkrankung.

 

Der Begriff der schweren Erkrankung laut Muster GDV

Im Falle einer schweren Erkrankung, tritt die Unzumutbarkeit der Reise ein und die Stornokosten werden von der Reiserücktrittsversicherung übernommen.

Als schwere Erkrankung gilt:

- Der behandelnde Arzt attestiert die Reiseuntauglichkeit

- Die gesundheitliche Beeinträchtigung (vom Arzt attestiert) ist so gravierend, dass der Versicherte aufgrund von Symptomen und Beschwerden der Erkrankung die geplante Haupt Reiseleistung nicht wahrnehmen kann

- Wegen einer Erkrankung (ärztlich festgestellt) einer Risikoperson ist die Anwesenheit der versicherten Person am Wohnort erforderlich

In diesem Fall liegt keine unerwartete, schwere Erkrankung vor

Die versicherte Person leidet unter einer Erkrankung, bei der Schübe ein charakteristisches Merkmal des Verlaufs sind. (z.B. Multiple Sklerose). Diese Erkrankung war in den Jahren vor Reisebuchung auch immer wieder in Behandlung und ist deshalb nicht versichert. Dies gilt für alle Ereignisse mit denen zum Zeitpunkt der Reisebuchung und des Reiseversicherung Abschlusses zu rechnen war.

 

Beispiele für unerwartete schwere Erkrankungen

Die Reiserücktrittsversicherung leistet, da die versicherte Person kurz vor Reiseantritt einen Herzinfarkt erleidet (erstmalig)

Bei der Mutter der versicherten Person wird nach Abschluss der Versicherung und nach Reisebuchung eine Lungenentzündung diagnostiziert. Aufgrund dieser Erkrankung ist die Mutter auf die Betreuung durch die versicherte Person angewiesen.

Bei Abschluss der Reiserücktrittsversicherung besteht eine Allergie bei der versicherten Person. In den letzten XY Jahren/Monaten vor Abschluss oder Reisebuchung wurde für diese Allergie keinerlei Behandlung durchgeführt. Kurz vor Reiseantritt kommt es zu einer starken allergischen Reaktion, aufgrund derer Heftigkeit die Reiseleistung nicht wahrgenommen werden kann.

Laut GDV sollen diese Musterbedingungen der Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung als Verweis in den Erläuterungen zu versicherten Ereignissen und Risikopersonen künftig enthalten sein. Dazu wird das Gespräch mit den Reiseversicherungen gesucht, um hier zu einer einheitlichen Lösung zu kommen und im Sinne der Transparenz der Versicherungsbedingungen Klarheit für die Reiseschutz Kunden zu schaffen.

 

Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung, unsere Empfehlung

Achten Sie bei der Auswahl ihrer Reiserücktrittsversicherung auf die aktuellen Versicherungsbedingungen, die wir in unserem Reiseversicherung Vergleich unter der Rubrik Details anzeigen. Wir haben bei jedem Angebot eine .pdf Versicherungsbedingungen hinterlegt, die genau beschreibt was der Versicherungsgeber als unerwartet definiert.

Beispielhaft wollen die Bedingungen der Reiserücktrittsversicherung bei unserer Empfehlung Europ Assistance aufzeigen.

Auszug aus den allgemeinen Versicherungsbedingungen Stand 03/2018:

§ 3 Welche Ereignisse sind nicht versichert

2. Einschränkungen für medizinische Ereignisse:

2.1 Die Erkrankung oder Unfallverletzung wurde in den letzten 6 Monaten vor Buchung der Reise oder der Versicherung behandelt. Dies gilt nicht für Kontrolluntersuchungen. Dies gilt auch nicht, wenn Ihnen Ihr behandelnder Arzt vor Buchung der Reise bestätigt hat, dass ungeachtet der bestehenden Erkrankung die Reise ohne gesundheitliches Risiko angetreten werden kann.

Zahlreiche Reiseversicherungen arbeiten derzeit mit ähnlichen Formulierungen. Immer wieder wird auf den Zeitraum vor Buchung der Reise oder Abschluss der Versicherung verwiesen. Wenn Sie ein halbes Jahr ohne Behandlung oder Befund waren, zählt die Vorerkrankung in Ihrer Reiserücktrittsversicherung trotzdem als Grund und Auslöser für den Ersatz der Stornokosten. Das sind derzeit die üblichen Bedingungen einer Reiserücktrittsversicherung Vorerkrankung. Klarer wird der Sachverhalt möglicherweise durch den Vorstoß der GDV.

► Was missfällt Finanztest an dieser Regelung?

An einem Beispielfall zeigt Finanztest auf warum in den aktuellen Formulierungen immer wieder Streit und Problemfälle auftauchen. In dem zitierten Fall erlebt eine Frau einen Wirbelkörper Bruch und musste deshalb ihre Reise absagen. Diagnostiziert und klar war das sie an Osteoporose litt. Die Reiseversicherung wollte deshalb die Stornokosten nicht begleichen, denn die Osteoporose sei bei der Buchung bereits bekannt gewesen und ihre Verschlimmerung habe zur Stornierung geführt, damit sei die Erkrankung nicht unerwartet.

Das Gericht entschied jedoch, dass die Stornokosten übernommen werden müssen, da die Frau nicht damit rechnen musste, dass ihre Wirbelkörper plötzlich brechen.